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Information

Hier finden Sie alles über die einzeln Künstler und das Ensemble Cantarco. Sollten Sie mehr Informationen benötigen wenden Sie sich bitte direkt an uns unter dem Menüpunkt Kontakt.

Ensemble CANTARCO

Ensemble CantarcoDas Ensemble wurde im Jahr 2002 von Isabell Großmann ins Leben gerufen und organisiert. Im Sommer 2003 wurde das Ensemble in eine GbR überführt. Es lebt von dem starken Engagement aller seiner 6 Mitglieder: 4 Streichern und zwei Sängerinnen, daher auch der Name CANTARCO von Canto (Gesang) und Arco (Bogen). Das Ensemble arbeitet ohne Dirigenten, so daß Flexibilität und eigene musikalische Verantwortung von jedem einzelnen Musiker gefordert sind. Jedes Mitglied hat ein Mitspracherecht über die Programmauswahl und die spezielle musikalische Gestaltung. Verschiedene kulturspezifische und musikalische Erfahrungen fließen durch seine internationale Besetzung in CANTARCO zusammen (Deutschland, Japan, Niederlande, Österreich, Tschechien). Neben der musikalischen Bereicherung untereinander trägt die Internationalität auch zum Austausch und zum besseren kulturellen Verständnis bei. Jeder der Musiker verfügt über eine professionelle klassische Ausbildung

Sonoko Nagai (Sopran)

Sonoko NagaiSonoko Nagai wurde in Tokio (Japan) geboren. Im Alter von 6 Jahren begann mit dem Klavierunterricht, später folgten Hornunterricht dazu. Sie studierte an der Musikhochschule in Tokio Gesang und hat mit mehrere Opern- u. Konzertarien von Mozart (Popoli di Tessaglia K.316 usw.) ein hervorragendes Debüt gegeben.

Später schloss sich ein Studium (After-graduate cours) in Musikhochschule Warschau (Polen) bei Prof. Donat an. Nach Deutschland kam Sonoko Nagai 1999 und nahm ihr Studium "Künstlerische Reife" an der Musikakademie der Stadt Kassel auf. Während des Studiums gab sie mehrere Konzerte als Solosänger gegeben und gab Debüt als Solistin in Operettenproduktionen im Casa Nova vom Staatstheater Kassel (Bärbele in Schwarzwaldmädel usw.). Sonoko Nagai erhält regelmäßig sehr gute Kritiken von mehreren Zeitungen z.B. "traumhaft sichere Koloratur-Höhen", "besticht durch ihre Bühnenpräsenz. Mimik und Gesang sind schlichtweg eine Offenbarung.", usw.

Zu ihrem Repertoir gehören Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Blondchen (Die Entführung aus dem Serail), Gilda (Rigoletto), Olympia (Die Hoffmanns Erzählungen), usw. Im Bereich Oratorium, z.B., Missa in c-Moll (KV427), C-Dur (KV317), Requiem von Mozart The Messiah von Händel, Matthäuspassion von J.S. Bach usw. Sie widmet sich auch vielen Liedern von Szymanowski, Rachmaninoff, Chopin usw.

Isabell Großmann (Mezzosopran)

Isabell GroßmannIsabell Großmann wurde in Landau/Pfalz geboren und wuchs bei Koblenz auf. Mit 12 Jahren begann sie mit dem Viola-Unterricht bei Dorothea Buchwald und Andreas Sokol. Sie wurde Mitglied des Landes- und Bundesjugendorchesters. Gleichzeitig begann Sie mit dem Gesangsunterricht bei Frau Christiana Jordan. Nach dem Abitur entschied sie sich für die künstlerische Laufbahn und das Musikstudium. Sie studierte Viola und Gesang an der Musikakademie Kassel und an der Musikhochschule Detmold bei Almut Steinhausen, Prof. Alexander Steveson und Prof. Lindemann

Nach dem Studium vervollkommnete sie Ihre Ausbildung bei Frau Herzog Gorén und Petra Schmidt.

Sie besuchte Meisterkurse bei Professor Lindemann, Professor Diericks (Viola) und bei Bernd Weikel (Gesang). 1998 erhielt sie den "Förderpreis der Stiftung Peredur" in den Fächern Gesang und Viola. Sie war Stipendiatin der Richard Wagner- Stiftung und trat 2005 im Rahmen der Bad Arolsener Barockfestspiele und 2006 im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers auf. Zahlreiche solistische Konzerterfahrung sammelte die Mezzosopranistin in regelmäßiger Arbeit mit Orchestern und konzertierte 2005 und 2006 in Libyen. 2007 nahm sie Ihre erste Solo-CD mit Werken von Strauss, Brahms, Mozart, Verdi und Bizet auf.

Weitere Informationen finden Sie unter www.isabellgrossmann.de.

Susanne Herrmann (Violine)

Susanne HerrmannSusanne Herrmann wurde 1965 in Grebenstein (Hessen) geboren. Ihr Werdegang als Geigerin wurde maßgeblich von dem ungarischen Geiger Prof. Albert Kocsis beeinflußt. Unter seiner Leitung unternahm sie mit dem "internationalen Béla Bartók Kammerorchester" zahlreiche Konzertreisen. Weitere Studien folgten bei dem holländischen Geiger Dick. C Blokbergen.

Musikalische Anregungen erhielt sie bei mehreren Kammermusikkursen durch Geoffry Wharton (Konzertmeister des Gürzenich Orchesters).

Susanne Herrmann konzertiert mit mehreren Kammermusikensembles: Im Duo mit der Pianistin Julia Reingardt (seit 1999), im "Zur Zeit Trio" (seit 1997, Violine, Klarinette und Klavier) sowie im Streicherkammerorchester "Louis Spohr Sinfonietta", mit der sie mehrere internationale Preise gewann u.a. den Sonderpreis der Mailänder Scala für Streichorchester) und mehrere CD' s einspielte. Daneben wirkt sie bei Theaterproduktionen als Bühnenmusikerin sowie bei Produktionen des Staatstheaterorchesters Kassel mit.

Des weiteren interessiert sie auch die Instrumentalpädagogik. Sie unterrichtet Violine und Kammermusik, z.B. auch 2001 in Californien (USA) als Dozentin beim "Sacramento Youth Symphony's Chamber Music Workshop".

Roman Oracko (Violine)

Roman OrackoRoman Oracko wurde 1980 in Brünn, Tschechien als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Er bekam seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren von seinem Vater Jan Oracko. Danach nahm er Unterricht an der Spezialschule für Musik in Prag, wo er als Vierzehnjähriger mit einem Solokonzert seinen Abschluß machte.

Während dieser Zeit gewann er Preise unter anderem beim Kocian Wettbewerb in Ustinad Orlici und in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren den 1. Preis beim "Internationalen Kammermusik Wettbewerb Prag" in der Kategorie Duo. 1994 begann Roman Oracko sein Violinstudium am Konservatorium in Brünn in der Klasse von Prof. Arnost Jira. Nach zwei Jahren wechselte er er in die Klasse von Prof. Pavel Suk. Nach seinem Abitur führte er seine Studien in der Meisterklasse von Prof. Suk fort. Während dieser Zeit spielte er am Stadttheater Brünn. Seit November 2000 studierte er an der Musikakademie der Stadt Kassel in der Klasse von Frau Barbara Doll. Im Moment studiert er in Köln (Abteilung Wuppertal) bei Frau Prof. Ingeberg Scheerer.

Er beschäftigt sich neben dem klassischen Violinrepertoire intensiv mit Jazzimprovisation, Folklore (Csardas) und Klezmer. Ihm wurde als Stipendium der "Spohr-Gesellschaft Kassel" eine Violine, C. Lindörfer Weimar, zur Verfügung gestellt. Roman Oracko ist Mitglied des Louis-Spohr-Trio, das Auftritte in Deutschland und den USA hat.

Marc Nijdam (Viola)

Marc NijdamMarc Nijdam - geboren am 23. Juni 1973 in Hengelo (Niederlande). Im Alter von acht Jahren begann er mit dem Geigenspiel bei Frau Carolien Ingen Housz und wechselte später zur Bratsche.

Ab 1993 studierte er am Konservatorium in Enschede (Niederlande) Viola und schloß hieran ein dreimonatiges Studium in Lettland, an der Musikakademie bei Arrigo Strals an. Später studierte er an der Musikhochschule Detmold (Münster) bei Herrn Professor Lindemann und schloß sein Studium dort 2001 ab.

Im gleichen Jahr nahm er das Aufbaustudium am Konservatorium in Utrecht bei Richard Wolfe auf.

Berthold Mayrhofer (Kontrabaß)

Berthold MayrhoferBerthold Mayrhofer - österreichischer Staatsburger, geboren in 1961, in Hannover. Er studierte Musik mit Abschluß "Orchesterreife" an der Musikakademie Kassel mit Hauptfach Kontrabaß bei Werner Schroeder. Nach dessen Tod übernahm er 1993 die Position des Kontrabassisten in dem Streicherkammerorchester "Louis Spohr Sinfonietta".1992 erhielt er den 1. Förderpreis der "Stiftung Peredur". Mit der "Louis Spohr Sinfonietta" unternimmt er Konzertreisen durch Europa. Viele Auszeichnungen folgten - wie etwa 1996 der 1. Preis beim Wettbewerb für Kammerorchester in Mailand (Italien) der "società del giardino" sowie der "Sonderpreis der Mailänder Scala". In den Jahren 1996/97 und 2002 produzierte er mit der L. S. Sinfonietta 3 CD' s bei Tyrolis und Koch Discover International.

Während seines Studiums bildete sich Berthold Mayrhofer im Jazz aus. Er spielte mit namhaften Jazzmusikern wie Gunter Hampel, Rachel Gould, Toto Blanke, Sal Nistico etc. (in Deutschland und New York). Seit 20 Jahren spielt er im festen Duo zusammen mit dem Jazzgitarristen Peter Most (zuletzt beim 10. Kasseler Jazzfest im Schauspielhaus). Im klassischen Bereich kann er auf einen reichen Erfahrungsschatz im Bereich der Kirchenmusik und der Kammermusik zurückgreifen. (Im "Divertimento-Quartett" übernahm er die Rolle des Cellos am Kontrabaß).